Der 6. Januar

Weihnachten ist überstanden und das neue Jahr angebrochen.


Am sechsten Januar kommen die drei Kniffelkönige und bringen,
Würfel, Stift und Block.
Als Zeichen, daß auch im neuen Jahr die guten Würfe niemandem ausgehen sollen.

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Plueschige Weihnachten


Im Namen aller meiner Mitbewohner wünsche ich jedem,
der gerade nichts Besseres zu tun hat und hier vorbeischaut,
ein erholsames Weihnachtsfest und viele Geschenke.

 

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Jazz im Kino

Basso van Stiphaut in Oberhausen

Da wir im November so einige Termine hatten, haben wir uns den einen oder anderen Bericht für den weniger vollen Dezember aufgehoben. Reisen wir also gedanklich zurück zum 09.11. 2013.
Wir haben bislang so einige musikalische Projekte der Popolski-Familie besucht (Oliver Steinhoff, Andreas Schleicher, Funkstille, Funky Freaks…), was uns allerdings noch fehlte und unbedingt nachzuholen galt, war Basso van Stiphaut. Dieses Projekt von Mirko van Stiphaut und Daniel Basso beinhaltet einen Mix aus eigenen und Coversongs oder wie es im Pressetext heißt: „Wir machen genau die Musik, die uns selber Spaß macht, erzählen Geschichten aus unserem Musikeralltag und unterhalten dabei unser Publikum“.
Im Zentrum Altenberg versammelte sich um 19 Uhr ein kleiner Haufen Bekloppster Tupen und warteten auf den Einlaß. Die Künstler kamen vom Soundcheck an uns vorbei und kommentierten mit einem Grinsen auf dem Gesicht: “Aha, der harte Kern”. So ist der!

Die Konzertstätte war ein kleines Kino, in dem immer noch Filme gezeigt werden. Wahrscheinlich der kleinste Rahmen, in dem wir je ein Konzert erlebt haben, da das Kino gut 50 Plätze bietet, von denen jedoch auch nicht alle besetzt waren. Trotzdem starteten Daniel Basso und Mirko van Stiphaut gut gelaunt in den Abend. Aus irgendeinem Grund hatte ich immer vermutet, dass Daniel für die Zwischenmoderationen verantwortlich ist. Jedenfalls war es ungewöhnlich, Mirko van Stiphaut so viel in seiner normalen Stimme sprechen zu hören, wenn man ihn sonst nur als “Mirek” erlebt hat. :-)
Es wurden überwiegend Stücke vom aktuellen Studioalbum gespielt, wie z.B. die Version von Green Day’s “Basket Case”, die in dieser Form mit Punk nichts mehr zu tun hat. Dies zeigt allerdings auch, was für großartige Musiker die beiden sind. Man erkennt bei den Coverversionen sofort das Lied, allerdings ist es so umarrangiert, dass ein komplett anderes, in sich stimmiges Stück entsteht. Dieses Ergebnis haben die beiden bereits des öfteren bei der Popolski-Show geschafft, man denke nur an Perlen wie “Crying at the Discotheque”, “Schöne Maid” oder “Ein Stern”.

Musikalisch bietet das Duo ein breites Spektrum: Es gibt jazzige Elemente, ebenso aber auch Funk, Pop und Soul. Nicht nur die Cover, auch die eigenen Songs wissen zu überzeugen, wie z.B. “Do you call it love” oder “Daisy”, welches durch eine rührende Geschichte aus Daniels Vergangenheit angekündigt wird. Optisch unterstützt wird die Musik durch stimmungsvolle Bilder oder Filme, die auf eine große Leinwand projiziert werden (verantwortlich dafür ist der Mann im Hintergrund und eigentlich der Dritte im Duo: Markus Grieß).

Improvisationen konnte man ebenfalls erleben. So freute sich Daniel Basso über sein neues “Spielzeug”: Den Loop (heißt das so? Der Gerät, der immer das wiederholt, was als letztes gesungen wurde?). Spontan brachte er diesen ein, und feuerte seinen Duo-Kollegen an: “Stimm die Gitarre”. :-) Zur großen Freude der ersten drei Reihen gab es auch Popolski Einlagen, wie z.B. das Friedensmedley aus dem vorletzten Programm “From Zabrze with love”. Hierbei schwamm auf der Leinwand im Hintergrund ein Goldfisch hin und her. “Cheri Lady”, welches bei keinem Popolski-Konzert fehlen darf, kommt beim Publikum immer wieder gut an. Bei Musikern jedoch ruft es allerdings gelegentlich Ermüdungserscheinungen hervor, somit dachten sich die beiden, diesen Song einmal komplett anders zu arrangieren. Dies ist ihnen auch gelungen, allerdings ziehen wir persönlich immer noch die rockige Variante vor. Schön dazu passend auf der Leinwand die Balletttänzerin, die sich zwischen Mirko und Daniel zu bewegen schien.

Zusammengefaßt läßt sich sagen, dass es ein schöner, intimer Abend war, an dem man sehr gute Livemusik genießen konnte. Vom Musikstil her ist es jedoch nicht ganz unsere Richtung, auch für die Studio-CD muß man in der Stimmung für jazzig angehauchte Popmusik sein. Dennoch ist Basso van Stiphaut einen Besuch wert, allein schon, um eine hohe musikalische Virtuosität zu erleben und die nette, lockere Atmosphäre zu genießen.

Gett Off to the Pictures

Friedensmedley:

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https://youtu.be/wfHTZiv5VQM
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Sverry am Tatort

Im Dienst Des ELK-K-A

Wie bereits bekannt, mag is Krimis sehr gerne und s’aue gerne de Tatort’e. Deswegen war is vor de Ausflug letzten Montag etws aufgeregt. Karins’e hatte Karten für eine Preview der neuen Tatort-Folge mit Ulrich Tukur gewonnen’e und is durfte mit.

Wir wußten alle nis, was uns erwarten würde und waren ziemlich überras’t, wie groß de Sendesaal von de HR ist, ete. Es gehen über 800 Leute rein und wir hatten Karten in de zweite Reihe. Nis s’lecht’e. Auf der Leinwand war ein Foto von Ulrich Tukur und de Rhythmus Boys eingeblendet, weil die Band auch eine kleine Rolle in der Folge spielt’e. Ulrich Tukur stand s’on in der Halle

no images were found

und wurde von vielen Anwesenden um ein Autogramm und ein Foto gebeten’e. Mus is sagen, er machte einen sehr sympathis’en Eindruck, ete. Eigentlis sollte es um 20.00 Uhr losgehen, aber zuerst kam eine Moderation und danach der Intendant, ete. Beide sagten ein paar Sätze um etwas Zeit zu s’inden, denn ein Tatort beginnt halt um 20.15 Uhr’e. So auch “S’windelfrei”, ete.

Mös’te is kurz die Handlung wiedergeben, ohne zuviel zu verraten, ete. De Murot hatte einen Tumor, der erfolgreich entfernt wurde. Er lädt daraufhin seine Sekretärin, de Magda Wäs’ter, zum Feiern ein. Sie macht sich s’ick und ist dann überras’t, daß es eine Einladung in de Zirkus is. Dort springt eine Frau während de Vorstellung auf, s’reit etwas und wird daraufhin entfernt’e. Am nächsten Tag erfährt de Murot aus de Fernsehen, daß de Frau vermisst wird, ete. Er vermutet eine Straftat und eine Verbindung zu de Zirkus Raxon. Daraufhin heuert er als Klavierspieler an, um de Sache auf de Grund zu gehen’e. Karins’e und Holly haben sis sehr über de Band gefreut, da sie Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys schon mehrfach live gesehen haben’e. Auch, wenn sie keine großen Rollen hatten, ete.
De Murot lernt die vers’iedenen Mitglieder des Zirkus und ihre Beziehungen unter- und miteinander kennen, ete. Dabei hilft ihm Madga Wäs’ter, die stärker in de Ermittlungen involviert ist als in de anderen beiden Fällen’e. Wie fast immer am Ende des Tatort’s wird de Täter festgenommen. Is verrate aber noch nis wer abgeführt wird’e.

War der Fall ganz interessant und de Tukur paßt sehr gut in diese Welt de S’austeller. Besser vielleicht noch als de Murot. Interessant war zu sehen, daß er sis jetzt Gedanken macht, nachdem der Tumor weg ist, daß sein Leben weitergeht, ete. Er kann wieder Pläne s’mieden’e. Wurde aber nur angedeutet und das Privatleben nahm kaum Raum ein, im Gegenteil zu viele andere Tatort’e. De Fokus lag eindeutig auf de Vers’winden und de Hintergründe von de Frau’e.
Und obwohl de Tumor weg ist, sieht de Murot merkwüdige Dinge, ete. Er is sis nis sicher, ob seine Sinne ihm einen Streich spielen’e. Is habe oft den Eindruck, daß viele Tatorte nach de S’ema F gedreht werden, ete. Bei den Murot-Folgen is das nis der Fall.  Wie s’on bei “Das Dorf” hat auch hier Justus von Dohnànyi Buch und Regie übernommen, ete. Und obwohl “S’windelfrei” tatortiger und nis so abgedreht wie de Vorgänger is, wirkte er visuell anders als ein normaler Tatort’e. Kam einem Kinofilm optis s’on näher, als einem Fernsehfilm, von daher war es s’ön den Tatort auf einer großen Leinwand sehen zu können’e. Etwas Besonders war es auf alle Fälle, ete.
Einzig de Men’sen um mich herum haben mis gestört’e. Haben alle viel miteinander geredet. Behaupten Fans von de Tukur oder de Tatort zu sein, aber unterhalten sis de ganze Zeit, ete. Habe is nis verstanden’e. In de Sweden haben die Men’sen mehr Respekt vor ihren Mitmens’en und Elk’en gegenüber als de Hessen’e. Aus diesem Grund habe is es genossen, den Film in Ruhe von de Couch aus erneut ans’auen zu können’e.

Danach kamen ein paar S’auspieler nach vorne und wurden von der Moderatorin, de s’on am Anfang da war, interviewt’e. Allerdings s’ien sie de Murot und de Wäs’ter unbedingt zu einem Liebespaar machen zu wollen’e und stellte immer wieder Fragen in de Ris’tung. Brauche is das nis, ete und de S’auspiler s’ienen das auch nis zu wollen, aber de Moderatorin lies nis locker. Wir haben aber erfahren, daß de Murot noch mindestens zwei Folgen machen wird. De Rohs’nitt für de nächste Fall hatte sis de Tukur s’on angesehen’e. Im nächsten Fall soll es sehr viele Leichen geben, ete. Vielleicht als Kontrast zu “S’windelfrei”, weil man da keine einzige sah’e.
Nach de kurze Interview gaben de Ulrich Tukur und de Barbara Philip noch geduldig Autogramme vor dem Sendesaal’e. War is etwas s’üchtern um nach einem Foto mit Ulrich Tukur zu fragen’e, aber bin is stolz, denn is habe mein erstes Autogramm von einem Tatortkommissar, ete.

Im Fadenkreuz

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The Day of the Murmel

Clemens Who in 3D

Obwohl der Winter naht, habe ich gestern das Anlegen meines Nussvorrats kurz unterbrochen um ins Kino zu gehen.  Der Doctor feierte weltweit auf unzähligen Bildschirmen und Kinoleinwänden seinen fünfzigsten Geburtstag. Auch im hiesigen Kino, so daß ich mir die Geburtstagsfeier nicht entgehen lassen konnte.
Eingestimmt habe ich mich mit der letzten Folge der vergangenen Staffel und mit der Folge, mit der am 23 November 1963 alles angefangen hat: “An unearthly child”.

Theater, Konzert und Ausstellungen hatte ich hinter mir, aber es war mein erster Kinobesuch und ich war daher etwas aufgeregt. Es waren unglaublich viele Menschen im Kino. Ich war froh, als wir endlich aus dem Gewusel heraus waren und im Saal saßen. Dort waren wir die Ersten, hatten kurz etwas Ruhe und konnten dann die anderen Besucher beobachten, die ihre Plätze suchten. Einigen kamen stilecht mit passenden T-Shirt. Ich hatte ja auch meinen Schal. ;-)

Nach ein bißchen Werbung ging es dann endlich los. Erst sprach Strax ein paar Worte, um die anderen Besucher zur Rücksicht zu ermahnen, bevor der Doctor erschien. Eigentlich erschienen zwei. Heißt es dann die Doctor? Auf jeden Fall stellten sie zusammen das Kino auf 3D um.
Dann begann das Jubiläumsspecial mit dem gleichen schwarz/weiss Intro, mit dem auch die erste Folge begann,  bevor der Titel sich etwas hervorhob.

Den Anfang machten der amtierende Doctor Matt Smith und London; seine Geburtsstadt. Ich dachte eigentlich, er würde die Folge über gegen die Daleks kämpfen, da die mit ihm 50 geworden sind, aber die tauchten nur am Rand auf. Die Hauptbedrohung ging von den Zygons aus. Und hier kam David Tennant, der zehnte und mein Lieblings-Doctor, ins Spiel. Vielleicht liegt es am nussbraunen Mantel, oder daran, daß er mein fast erster Doctor war, aber ich habe mich total gefreut, ihn nochmal zu sehen. Mit seinem Nachfolger zusammen boten sich ein paar lustige Szenen und Sprüche an. Als kleine Hommage wurde David ein Satz in den Mund gelegt, den der zweite Doctor im Special zum zehnjährigen Jubiläum zu seinem Nachfolger sagt. Ich mag diese Multi-Doctor-Folgen, besonders, wenn das Zusammenspiel so gut funktioniert wie hier.

Dann gab es da noch einen dritten Doctor, von dem man vorher nichts gehört hatte. Eine Inkarnation zwischen 8 und 9. Gespielt wurde er von John Hurt. Dieser Doctor hat im Time War gekämpft. Seit der Wiederaufnahme der Serie wurde dieser Krieg immer wieder erwähnt und daß der Doctor seine eigene Rasse zusammen mit den Daleks vernichtet hat. Warum man nicht Paul McGann, den offiziellen achten Doctor, genommen, sondern einen neuen Doctor erfunden und dazwischen geschoben hat, verstehe ich nicht. Davon abgesehen paßte er aber gut zu seinen jüngeren Ichs. Genaugenommen waren es ältere Ichs. Ist mit den ganzen Zeitreisen eben etwas kompliziert. Ich sage nur timey-wimey. :-)

Billie Piper kehrte ebenfalls in die Serie zurück, wenn auch nicht direkt als Rose Tyler, sondern nur als Abbild derselben. War eine clevere Idee, um ein bekanntes und beliebtes Gesicht einzubauen. Dieses Rose Abbbild brachte alle drei Doctoren zusammen. Der John Hurt Doctor sollte sehen, was aus ihm wird, wenn er denn Krieg beendet. Nebenbei haben der zehnte und elfte Doctor das Problem mit den Zygons gelöst, bevor sie sich daran machten, gemeinsam den Krieg zu beenden.

Mir hat das Special sehr gut gefallen. Es war größer und actionreicher als eine Folge, aber “The Day of the Doctor” sollte auch etwas Besonderes sein und ist es geworden. Vorallem die Chemie zwischen den Hauptdarstellern stimmte. Sie erweckten die Dialoge mit viel Freude und Mimik zum Leben. Kleine Hommagen an die Geschichte der Serie durften natürlich nicht fehlen. Die TARDIS zeigte übergangsweise das Rundmuster, gefolgt von einem Kommentar der Besitzer.  Lustig war eine Szene, als alle drei TARDISe nebeneinander standen. Jede etwas anders. Meine liebste ist die von 9 + 10, von innen wie von außen.
Zurück zu den Hommagen. An einer Pinnwand hingen Fotos von ehemaligen Weggefährten. Brigadier Lethbridge-Stewart war eigentlich klar und auch verdient, ein Bild von Kamelion hat mich allerdings überrascht.
Alle Doctoren waren bei der Zusammenarbeit kurz auf Monitoren zu sehen. Und vorsicht Spoiler: Sogar die Augen von Nummer 12 wurden gezeigt und von allen 13 Doctoren gesprochen. Außerdem gab es noch ein unerwartetes Chameleon am Ende. Spoiler Ende.

Obwohl ich sowohl Daleks als auch David Tennant live bereits gesehen habe, war es toll beide auf der großen Leinwand zu bestaunen. Also mir hat mein erster Kinobesuch Spaß gemacht. Nächsten Monat kommt das traditionelle Weihnachtsabenteuer des Doctors im Fernsehen. Danach heißt es auf Staffel 8, bzw. Staffel 34, warten. Je nach zählweise.
Im Regal stehen noch einige klassische Folgen, mit denen ich mir die Wartezeit auf die neuen Abenteuer verkürzen kann. Also, keine Zeit zu verlieren. ;-)

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