Impressionen aus dem goldenenen Oktober, sowie erste kalte Grüße gibt es in der aktualisierten Galerie.
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Hallo, kleine Lieblings-Hexe!
Ich habe etwas Angst vor dem Hund, der Stofftiere apportiert, deswegen möchte ich dir auf diesem Wege alles Gute zu deinem Geburtstag wünschen.
Jetzt ist deine Fellfarbe meiner schon wieder ein Jahr näher gerückt. Trotzdem wünsche ich dir noch viele unbeschwerte Flugstunden auf deinem Besen.
Laß dir den Nuss-Stollen schmecken und höre nicht auf die Aussagen, Nüsse hätten viele Kalorien. Schließlich halte ich auch meine Figur.
So, jetzt geh mal schnell zum Hexenkessel, bevor die Gäste unruhig werden. Du siehst mich ja bald öfters. ;-)
Noch viel Spaß und alles Gute
Murmel
Wiederholungstäter
Zum zweiten Mal in diesem Monat hieß es für uns „Get the Polka started“, diesmal im altehrwürdigen E-Werk in Köln. Oft haben wir diese Halle von innen gesehen und heute war sie ausverkauft – das heißt: 2000 schunkelwütige Menschen würden hier heute zusammenkommen. Wir trafen um 17:30 Uhr ein und waren neben einem anderen Pärchen mal wieder die ersten vor der Halle. Es dauerte nicht lange bis zwei bekannte Bekloppste sich zu uns gesellten und das Warten wirkte schon gleich nicht mehr so lange.
Zu Beginn der Show bestand dann die erste Reihe aus mittlerweile 6 Bekloppsten. Viele mögen das E-Werk nicht so gerne. Der Graben zwischen erster Reihe und Bühne ist recht groß und die Security ist nicht immer die freundlichste. Trotzdem freuten wir uns sehr über die Tatsache, dass wir endlich noch mal einem STEHkonzert beiwohnen durften! Die Stimmung ist gleich eine ganz andere und im Stehen schunkelt und wippt es sich einfach besser. Heute standen die Tabletts mit Wudka-Pinnchen schon bereit, doch zum ersten Mal in unserer Konzertkarriere gingen sie an uns vorbei! Mußten wir halt pantomimisch anstoßen und ein imaginäres Glas nach hinten werfen. Unsere Freundin hatte noch eins abbekommen und stieß es mit Schmackes ihrem Hintermann ins Gesicht.
Unsere Freundin stieß dabei versehentlich ihrem Hintermann mit dem Daumen an den Kopp. Pavel sollte auch hier auf die erhöhte Unfallgefahr hinweisen!
Auch Bogdan hatte noch etwas im musikalischen Gepäck. Im knallroten Blaumann zeigt er seine Künste am Schlagzeug, da der älteste Bruder auch die schwächste Blase hat und während des Spielens mit ihm die Plätze tauscht. Währenddessen läuft wieder ein Video von Bogdan auf der Leinwand: „Über sieben Brücken musst du gehen, dann wirst du der Baumarkt sehen“. Bogdan lässt es sich auch in diesem Programm nicht nehmen, das Publikum mitsingen zu lassen: „Nananananana struvko“ funktioniert immer noch bestens.
Janusz bestand natürlich auch in Köln wieder seine Polka-Prüfung und als Zugabe gab es diesmal „We will rocka you“. Kaum waren die letzten Töne verklungen und das Licht an, begann die Security auch schon, uns aus der Halle zu komplimentieren.
96 Hours – Taken 2
Bisher sieht unsere Kinobilanz dieses Jahr ganz gut aus. Zwei Filme haben wir uns fürs Heimkino aufgehoben, aber sonst unsere Liste tapfer abgearbeitet bis jetzt.
Am Sonntag hat uns dann Bryan Mills aus dem warmen Haus gelockt. Bryan Mills ist ein unscheinbarer Name und genauso unscheinbar war der Charakter in der ersten Hälfte von Teil 1. In der zweiten Hälfte hat Liam Neeson dann bewiesen, dass Bryan Mills den Vergleich mit Actionhelden wie Jason Bourne, John McClane und Jack Bauer nicht zu scheuen braucht.
Der zweite Teil setzt da an, wo der Vorgänger aufhört. Die neue Ehe seiner Ex-Frau ist kurz vorm Scheitern und daraufhin lädt er sie und die Tochter zu einem gemeinsamen Urlaub in Istanbul ein.
Nicht nur seine Familie überrascht ihn dort, sondern auch der Vater eines Mannes, der das Zusammentreffen mit ihm in Teil 1 nicht überlebt hat. Er lässt Mills samt Frau entführen. Seine Tochter kann sich diesmal der Entführung widersetzen und unterstützt ihren Vater bei der Flucht. Dabei bleibt seine Frau zurück. Er setzt seine Tochter bei der amerikanischen Botschaft ab und holt sich seine schwarze Lederjacke. Spätestens jetzt ist klar, der Mann meint es ernst. Keine Gefangenen. Alleine zieht er los, rekonstruiert den Weg zum Versteck, wie es Sherlock Holmes in London nicht besser konnte, stellt den Bösewicht und seine Schergen und rettet seine Frau.
An dieser Stelle muß nicht erwähnt werden, daß Bryan Mills dabei wenig zimperlich vorgeht und die Väter für Teil 3 schon Nummern ziehen dürfen. :-)
Mir hat der erste Teil von der Handlung her besser gefallen, aber auch Teil 2 ist gelungene Actionkost. Luc Bessons Filme sind gute Unterhaltung, mit dünnen Geschichten und zweidimensionalen Charakteren. In einer Zeit, in der Handlungen und Figuren immer komplexer werden, wirken die Filme fast altmodisch. Nur der hektische Schnitt macht die Filme zu Produkten ihrer Zeit.
Ich sehe Famke Janssen sehr gerne und war froh, dass die Rolle größer war, aber sie kann aus der passiven Opferrolle nicht viel herausholen. Und auch Rade Serbedzija spielt wieder mal einen typischen, osteuropäischen/russischen Bösewicht. Eine Rolle, auf die er fast festgelegt scheint. Maggie Grace wird in diesem Film vom Opfer zum Helfer, aber einzig Liam Neeson trägt auch Teil 2. Bryan Mills wirkt immer ruhig, konzentriert und hat keine Zeit für dumme Sprüche. Dafür ist die Sache zu ernst.
Die Schießereien und Verfolgungsjagden sind, wie nicht anders zu erwarten bei Besson, gut und spannend in Szene gesetzt. Alles sieht nach echter, altmodischer Handarbeit aus. Nur bei wenigen Szenen sieht man die Hilfe des Computers.
Man darf nicht alles hinterfragen, aber auch dass ist bei Besson normal. Dann kommt man als Actionfan auch beim zweiten Teil auf seine Kosten. Und bei dem überraschenden Erfolg des Filmes werden die Bedenken von Neesson und Besson über eine mögliche Fortsetzung wohl bald durch einen dicken Scheck weggewischt.
Wir wären bei der nächsten Befreiungsaktion auf jeden Fall wieder dabei.