Danebenbenehmen im Schwimmbad

Depression hin oder her – Hauptsache gute Laune

Bereits im Frühjahr hatten wir aus kluger Quelle erfahren, dass Ulrich Tukur zusammen mit den Rhythmus Boys dem Ebertbad in Oberhausen an zwei Tagen hintereinander einen Besuch abstatten würde. Zeitig sicherten wir uns Karten und durften zum ersten Mal die Akteure beim Danebenbenehmen aus der ersten Reihe bewundern, denn das aktuelle Programm trägt den vielversprechenden Titel “Let’s misbehave”.

Ganz in diesem Geiste begann der Abend. Ulrich Tukur stürzte mit Melone auf dem Kopf, dafür ohne Hose, auf die Bühne und hatte Probleme, den Klavierdeckel zu öffnen. Wenn man nicht alles selber macht! Der Bühnendiener wurde angefordert, brachte die Hose und öffnete mit großer Geste den Deckel. Seine musikalischen Mitstreiter hatten sich ebenfalls nicht lumpen lassen. Gitarrist Ulrich Mayer bezauberte in einem Traum von rosa Kleid, Kontrabassist Günter Märtens wirkte durch sein Sacko seltsam kopflos und Schlagzeuger Kalle Mews hatte ein Kostüm des Promofotoshoots aufbewahrt und kam im Tütü angehüpft. Und so nahm der Abend auch musikalisch seinen Lauf: Mit Cole Porter’s “Let’s misbehave!”

Ulrich Tukur und die Rhythmus Boys entführten das Publikum an diesen Abenden auf eine musikalische Zeitreise in das Amerika der 20er bis 40er Jahre. Die Stücke wurden zwischendurch mit kleinen Anekdoten und Entstehungsgeschichten seitens Herrn Tukur präsentiert. Dankbarerweise verzichtete er im Laufe des Abends dabei  auf das nuschelnde Englisch der ersten Moderation. Auch die Hosen waren schnell wieder angezogen und die Rhythmus Boys schlüpften ebenfalls in ihre klassisch eleganten Anzüge. Man könnte auch sagen, sie machen sich schick für das Ritz, denn Irving Berlins “Putting on the Ritz” stand als nächstes auf dem Programm.

Englischsprachige Titel überwiegten an beiden Abenden und mit “The Continental” hatte sich ein aus dem vorherigen Programm bekanntes Stück eingeschlichen. Herr Tukur war immer noch der Meinung, bei den darbietenden Künstlern könne es auch “The Incontinental” heißen. Fred Astaire und Ginger Rogers wurden ebenfalls gehuldigt, jedoch brauchte Ulrich Tukur dafür eine quasi-Freiwillige aus der ersten Reihe, die jedoch nicht, wie angekündigt, von Herrn Märtens durch die Luft geschleudert wurde, sondern hielt während Herrn Tukurs Stepptanzeinlage den Aschenbecher. Geraucht wurde nämlich auch auf der Bühne, obwohl dies laut Schild am Piano “Polizeilich verboten” war.  Aber schließlich wurde ja Danebenbenehmen an diesen Abenden großgeschrieben.

Nach der Pause begann die zweite Hälfte des Programms mit einem Stilbruch. Plötzlich tönte elektronische Musik aus den Boxen, die doch sehr an die 80er Jahre erinnerte. Reglos standen drei Silhouetten auf der Bühne, mit Stubenfliegenbrillen auf der Nase und mit Fliegenklatschen bewaffnet. Dies war nämlich der Titel des folgenden Stücks: “Die Fliegen kreisen um den Lampenschirm”. Die kleine Fliege (oder war es vielleicht doch eine ausgewachsene Hummel?) summte in ihrem Tütü auf die Bühne, zwischen den anderen umher, die sich mit den Fliegenklatschen zu wehren versuchten. Ähnlich sinnvoll wie die Auftritte der Pölser, aber auch lustig. Anschließend erhielt das Publikum noch eine Bastelanleitung für die Brillen, die aus kleinen Sieben aus dem 1 € – Laden bestanden.

Dies sollte der einzige musikalische Ausbruch in die Moderne bleiben, denn es folgten Stücke von George Gershwin und Cole Porter, z.B. “Mrs Otis regrets she’s unable to lunch today” oder “Shall we dance”. Das Danebenbenehmen ging jedoch weiter, so sah sich das Publikum aus dem Nichts mit einer Wasserpistolenattake konfrontiert. Herr Mayer schlüpfte erneut in sein Kleid und gab solo ein trauriges Lied, begleitet von einer Ukulele, zum Besten. Herr Mews sah sich von seinen eigenen Schlagzeugstöcken attakiert und zeigte, wie so oft, sein Talent für körperliche und mimische Komik. Ein Gedicht wurde von Herrn Tukur präsentiert, doch die darin beschriebene Wunschvorstellung der perfekten Gattin stieß beim Publikum eher auf Übelkeit.

Der Abend endete, wie auch alle Programme zuvor, mit der genial arrangierten Instrumentalversion von “La Paloma”. Die Hafenatmosphäre, die mit vier Intrumenten kreiert wird, ist immer wieder beeindruckend und nimmt das Publikum komplett mit, denn man hätte eine Stecknadel fallen hören. Zum Schluß gab es dann noch “Tanzmusik” und das taten der Herr und die Boys dann auch bei Kalle hinter dem Schlagzeug. Nach dem Bühnenabgang der Vier betrat der Bühnendiener in gemächlichem Schritt die Bühne, fragte das Publikum, ob es denn kein Zuhause habe und machte mit einem einzigen Wort die Hoffnung auf eine weitere Zugabe zunichte:

“Saallicht”.

 

Let’s see some photos

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Silhouetten im Nebel

Vier gewinnt

Die Karte für das Selig Konzert lugte uns schon lange von der Pinnwand herunter an. Da wir die Band seit der Reunion mehrmals live gesehen und gehört haben, hielt sich zwar nicht die Vorfreude, aber doch die Spannung im Rahmen. Schließlich hatten uns die Fünf nie enttäuscht und standen immer für einen gelungenen, rockigen Konzertabend.

Und dann, eine gute Woche vorher wurde bekannt gegeben, daß der Keyboarder die Band verlassen hat. Man hätte unterschiedliche Vorstellungen von der musikalischen Ausrichtung.
Selig zu viert? Wie klingen Selig ohne Keyboard?
Schließlich gehören Orgelsounds einfach zum seligen Klangteppich. Irgendwas ist bei denen immer nach dem dritten Album.
Zwei Tage vor dem Konzert erschien die Best of CD zum 20-jährigen Bandbestehen [frecherweise wurden einfach die zehn seligfreien Jahre dazu gerechnet. ;-)].  Auf der CD hat die Band zwölf Lieder neu arrangiert. Ohne Christian’s E-Gitarre, dafür mit (zu)vielen Streichern, sehr ruhig um nicht zu sagen langweilig. Sollte Malte recht behalten? War das der logische Schritt nach dem zahmen “Magma”-Album? Die Spannung stieg wieder.

Kurz nach 20.00 Uhr begann das Intro, die Musiker betraten nach und nach die Bühne
und legten mit “5000 Meilen” einen furiosen Einstand in den Abend hin. Mit den nächsten beiden Liedern hielten sie das Tempo und gaben wie gewohnt Gas. Das Cello auf der Bühne ließ aber schon erahnen, daß die neu eingespielten Lieder auch zu Gehör gebracht werden sollten. Und so machte “Wenn ich an dich denke” den Anfang des “Die Besten”-Blogs. Die Streicher wurden bei einigen Liedern vom Band eingespielt. [Wenn das legitim ist, möchte der Autor dieses Textes endlich mal “Halber Freund” und “Hinter dem Spiegel” live erleben. ;- )].

Die Band war an dem Abend in schwarz gekleidet, passend zur nüchternen, schwarzen Bühne. Lediglich ein paar Scheinwerfer standen im Hintergrund. Durch den Nebel und die spärliche Beleuchtung sah man stellenweise nur Silhouetten. Und die Lichtverhältnisse sorgten dafür, daß die bloginterne Knippserin nicht soviele Fotos in die Galerie stellen kann. Gerade durch diese minimalistische Bühnen- und Lichtgestaltung ergab sich eine besondere Atmosphäre. Durch die Neueinspielungen der Lieder und die kleinere Besetzung wechselten alle Musiker mehrmals die Instrumente. So schnallte sich Jan bei einem Lied Christians Gitarre um oder spielte eine akustische. Christian und Stoppel übernahmen an einer Stelle den Bass, Leo spielte das besagte Cello und hinter dem Klavier nahm fast jeder mal Platz um in die Tasten zu hauen.
Uns unmusikalische Blogger überrascht immer es wieder, wie leicht Musiker die Instrumente wechseln können. Wenn wir am Keyboard spielen, entstehen nur Texte, keine Töne. :- )

Selig wechselten den ganzen Abend immer zwischen den ruhigeren Tönen und den Originalversionen ihrer Lieder. Die neuen Versionen stießen nicht überall auf Gegenliebe, so drehte der Mann neben uns der Band den Rücken zu, um zu zeigen, was er von den Interpretationen hält.  Mit “Regenbogenleicht” hat die Band den umgekehrten Weg eingeschlagen und einem akustischen Lied ein Rockgewand geschneidert. War halt auch nicht die Originalversion, daher ebenfalls durch die Rückenjury gefallen.

Wir dagegen fanden es spannend, die Lieder neu arrangiert zu hören, denn dadurch war alles bekannt und doch anders. Natürlich war ich dankbar, daß “Schau Schau” später gewohnt rockig dargeboten wurde, da hätte ich mich vieleicht auch abgewandt. ;-)  Gerade das heftigere “Regenbogenleicht” und die Live -Version von “Popstar” waren für mich die gelungensten Überraschungen des Abends und schreien förmlich nach einer Veröffentlichung. Mit “Gott” hat es nicht nur eine ehemalige B-Seite auf das Jubiläums-Album, sondern auch auf die Bühne geschafft. Leo, der bei dem Lied hinter dem Klavier saß, schaute mich freundlich an, als ich mitsang. Die Single ist halt schon sehr alt und das neue Album noch zu neu, so daß es nicht jeder Konzertbesucher kennt. Aber wer sich Selig-Fan schimpft, wird verdient angelächelt beim Mitsingen. :-  )

Unserer Einstellung, das Konzert mit der besten Band des Abends zu genießen, schlossen sich die Zuschauer in der Halle an und feierten Selig gewohnt und verdient ab.
Durch nicht enden wollenden Applaus und Sprechchöre wurden die Vier zweimal zu Zugaben genötigt. Die Band schien genauso viel Spaß zu haben, wie die Menschen vor der Bühne und das ist doch das Wichtigste auf einem Konzert. Selbst nach dem obligatorischen Rausschmeisser “Wir werden uns wiedersehen” verließen die Hamburger Jungs wieder die Bühne, nur um zum dritten Male vom nicht verstummen wollenden Publikum zurückgeholt zu werden. Die Band bedankte sich mit einem letzten Lied und beendete den Abend, wie das erste Album vor zwanzig Jahren, mit dem ruhigen und ungewöhnlichen “Fadensonnen”.

Für uns und die meisten Besucher der Live Music Hall ging mit diesem Lied ein grandioser Konzertabend zuende. Selig haben auch zu viert den Beweis angetreten, zu den besten Rockbands des Landes zu gehören. An die neu eingespielten Lieder gewöhnt man sich, wenn man es schafft, die Originale auszublenden und den ersten Schock zu überwinden. Zwar fehlen etwas die Ecken, Kanten und E-Gitarren, aber dadurch gewinnen sie eine ganz andere Atmosphäre, was durchaus interessant ist. Und live klangen selbst die neuen Versionen nicht so ruhig wie auf CD. Die Frage bleibt, wie es weitergeht. Wenn die Reise nach dem glatten “Magma” und dem  ruhigen “Die Besten” weiter in diese Richtung geht, kann ich Malte verstehen. Sollten sich Selig an ihre Rockwurzeln erinnern und daran, daß sie mit “Und endlich unendlich” die Gitarrenriffs zurück in die Musik bringen wollten, bleibt die Frage, ob er nicht den Kompromiss für eine Tour hätte mittragen können. Denn live wurde gerockt wie eh und je. Die Zeit wird’s zeigen.

Die Bilder

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Wellenklang

Meine Pfoten im Sand

Anfang des letzten Monats war es wieder soweit, es ging an die Nordsee. Dieses Jahr auch an die richtige Nordsee und nicht nur an die Weser. Obwohl es dort auch schön war, geht doch nichts über mein Büsum. Ein sehr plüschtierfreundlicher Ort. Seit meinem letzten Aufenthalt hat sich einiges getan. Viel wurde an den Deichen und dem Hauptstrand verändert. Die großen Steinmauern am Rande sind weg und so können Lutz, die Kniffelbären und ich auch vom Weg aus direkt auf’s Wasser schauen. Oder auf’s Watt, je nachdem. Die Wege sind mit neuen Pflastersteinen ausgelegt. Überall stehen neue, weiße Bänke herum und laden zum verweilen ein. Daneben stehen oft Duschen für Körper und Fuß, damit man sich das Watt von den Pfoten und aus dem Fell spülen kann. Davon haben wir ausgiebig Gebrauch gemacht, denn wir waren jeden Tag im Watt. Also, Karinsche und Holly, wir anderen sind dann immer im Rucksack geblieben, weil es so lange dauert, das Fell wieder sauber zu bekommen.

An einem kleinen Stück Deich zwischen Wiesen- und Sandstrand wurde noch gebaut. Die Stelle direkt vor dem Hochhaus war noch nicht fertig und für Besucher gesperrt. Wir mußten immer einen Bogen machen, wenn wir zum Sandstrand wollten, oder uns den Weg durch’s Watt dahin kämpfen.  Auch dort hat sich einiges geändert und ist schöner geworden. Die hohen Mauern sind gewichen und die Pflastersteine waren überall identisch. Durch den einheitlichen Look wirken beide Abschnitte, als gehörten sie zusammen. Zum Glück spielte das Wetter an den meisten Tagen mit und wir haben oft am Strand gesessen und gelesen. Die Kniffelbären waren dieses Mal umtriebiger als sonst und haben sich alles genau angeschaut. Dadurch wurde es im Rucksack teilweise etwas voll.

In der Stadt und am Hafen hat sich nichts verändert, dort sieht immer noch alles aus, wie immer. Im Hafen ist es immer wieder erstaunlich, die Gezeiten zu verfolgen. Mal liegen die Schiffe am Hafenrand, mal tief unten. Natürlich haben wir wieder einen Ausflug mit dem Schiff gemacht. Der Himmel war blau, die Sonne schien warm auf unsere Felle herunter und wir dachten, das wäre der ideale Tag dafür. Nachdem wir die Tickets in den Pfoten hatten und auf die “Ol Büsum” warteten, zogen grauen Wolken auf und es wurde windig und frisch. Es war nicht meine erste Schifffahrt, so daß ich ein bißchen Seegang gewohnt bin und es mir es nichts ausmacht. Und da die Kniffelbären einige Seebären im Stammbaum aufzuweisen haben, väterlicherseits, hat es sie auch nicht gestört. Die Fahrt ging zur Seehundsbank. Ich habe allerdings keinen Seehund wiedererkannt. Die vom letzten Mal waren wohl im Urlaub. Oder die haben an diesem Tag nicht gearbeitet um die Touristen auf den Schiffen zu bespaßen.

Auf jeden Fall haben wir uns an der Küste gut erholt. Jeden Tag gingen wir ins Watt und es gab jeden Tag Fisch. Wobei mir fangfrische Nüsse oder eine Mango lieber gewesen wären. Viel zu schnell stand die Rückfahrt bevor. Wobei wir uns einen letzten Gang durch’s Watt bei strahlendem Sonnenschein nicht nehmen ließen. Zum Glück kamen wir ohne Probleme und Staus gut durch. Leider konnten wir keinen Stopp bei Ültje einlegen, an denen wir vorbeigekommen sind. Ich hoffe, beim nächsten Mal. Es waren schöne, entspannende Tage an der See. Büsum ist immer eine Reise wert. Von freundlichen Plüschtieren empfohlen, sozusagen.

Watt schön – Mein Urlaub in Bildern

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Waschbären im Weltraum

Ich bin Snake

Murmel war ja schon mehrmals im Kino. Hat er euch bestimmt von erzählt. Heute stand mein erster Kinobesuch an. Zwar freute ich mich schon lange auf “Guardians of the Galaxy”, die Entscheidung ins Kino zu gehen kam aber sehr spontan. Weil nicht viel los war, konnte ich mich in einen eigenen roten Kinosessel setzen. Die große Leinwand war schon überwältigend und die 3D-Szenen im Weltraum waren toll.

Von der Couch aus habe ich alle Marvel-Filme mitgesehen, aber dieser ist etwas Besonderes, das erste Mal sieht ein Held aus wie ich. Zum Team gehört nämlich ein Waschbär. Rocket hatte eine große Rolle und viel Spaß daran, auf seinen Freund Groot, einen Baum, zu springen und mit großen Waffen zu feuern.

Mit Thanos und dem Collector traten Figuren auf, die man schon einmal gesehen hat. Und mit einem der Infinity-Steine hatten die Avengers bereits zu tun. Trotz dieser kleinen Anspielungen war der Film ganz anders, als die anderen Superheldenfilme. Er spielte nicht auf der Erde und es gab nur wenige Menschen. Dafür gab es viele Kämpfe, große Schlachten, eine Menge Musik und viel Humor. Ein großer Spaß im Weltraum, der mir sehr gut gefallen hat. Wie im Abspann zu lesen war, kommen die Guardians zurück, also kann der Film nicht nur mir so gut gefallen haben. Oder weltweit haben die Waschbären die Kinos gestürmt. :-) In Siegen war ich allerdings der einzige. Bis zu ihrem nächsten Abenteuer werde ich mir bestimmt meinen Verwandten noch mal von der Couch aus ansehen, oder mir einen Baum kaufen.

Nach dem Film ging es gar nicht nachhause, denn wo wir schon mal da waren, sind wir direkt in den nächsten Kinosaal, wo die “Expandabärs” auf mich warteten.

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Dinos, Droiden und Doctoren

Silurians, Sontarans und Murmeltiere

Vergangenen Samstag war es wieder soweit. Nicht nur die TARDIS war wieder im hiesiegen ;-) Kino, sondern ich auch. Denn die erste Folge der neuen Staffel wurde wieder weltweit übertragen, damit alle den neuen Doctor zeitgleich kennenlernen konnten.

“Deep Breath” ging, wie das Geburtstags-Special letztes Jahr 75 Minuten. Es fing mit einem Dino an, der aus Versehen in die viktorianische Zeit gebracht wurde. London mag ich ja, wie ihr in meiner Fotoecke sehen könnt und die viktorianische Zeit auch. Schließlich bin ich ein großer Fan von Sherlock Holmes, zumindest wenn er von Jeremy Brett gespielt wird. Der Doctor hatte nach der Regeneration wieder einige Probleme zu sich zu kommen und war anfangs noch etwas verwirrt und aufgedreht. Zum Glück war Clara noch an seiner Seite. Ich mag Clara. Weiß nicht, ob es am nussbraunen Haar oder den Mandelaugen liegt, aber sie ist mir lieber als Amy.

Zum Glück wohnen auch drei andere Freunde des Doctors in London dieser Ära. Madame Vastra, Jenny und Strax konnten dem neuen Doctor helfen. Und Clara, die ebenfalls ihre Probleme mit der Regeneration hatte. Ich nicht. Ich bin das inzwischen gewohnt, soviele Doctoren wie ich in den letzten Jahren gesehen habe.
Er hat die halbe Folge benötigt, um sich in seinen neuen Körper einzugewöhnen, dann hat er aber die Ermittlungen aufgenommen. Die haben ihn zu Clockword Droiden geführt. Die kannte ich noch aus einer alten Folge mit dem zehnten Doctor. Mit der Hilfe seiner Freunde hat er die Bedrohung für die Londoner entfernt und mit der überraschenden Hilfe aus der Vergangenheit auch Clara überzeugt, daß er der Alte ist und nicht nur alt aussieht.

Also ich mochte den neuen Doctor auf Anhieb. Die Folge war auch gut und, unter anderem durch Strax, sehr lustig. Ich freue mich auf die nächsten Folgen und vertreibe mir die Zeit bis dahin mit einer kleinen Lektüre.

 

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