Musikalischer Jahresbeginn

Love is Air

Das erste Lebenszeichen im Blog 2013. Wir wünschen allen ein frohes, neues und erfolgreiches Jahr.
Und wer könnte es besser einleiten als der King of Superparty: Roy Sanders.
Deswegen ohne viel Worte das Lied.

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https://www.youtube.com/watch?v=2oC7-ztyTHE

Wer die 3 mal live sehen will hat hier die Chance:
02.02.2013 Zauberkasten, Bochum
15.02.2013 Pantheon Casino, Bonn
09.03.2013 Bärenstübbsche, Rüsselsheim

Es lohnt sich, aber seit gewarnt, denn es könnte zu Nebenwirkungen wie Lachanfällen, Freudentränen, Zwerchfellkater und schlechtem Englisch führen.

 

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Der Wolkenatlas

Cloud Atlas

Regie: Tom Tykwer, Lana und Andy Wachowski
mit: Tom Hanks, Halle Berry, Jim Broadbent, Hugo Weaving, Hugh Grant, Doona Bae,
Jim Sturgess, Ben Whishaw, Susan Sarandon, Zhou Xun Keith David, David Gyasi

172 Min.

So, die zweite nachgereichte Plueschkritik und der letzte Beitrag für dieses Jahr. :-)

Im Sommer sah ich einen Trailer zu „Der Wolkenatlas“ und auch wenn ich nicht sagen kann was mich angesprochen hat, wollte ich seitdem den Film sehen. Weil es sich um eine Romanverfilmung handelt und ich Romane lieber vorher lese, kaufte ich also das Buch und war begeistert.

Erzählt werden die Schicksale von sechs Menschen, die in unterschiedlichen Epochen leben.

– die Pazifiküberfahrt von Adam Ewing, Mitte des neunzehnten Jahrhunderts
– das Leben von Robert Frobisher, einem jungen Komponisten in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts
– einen Fall der Reporterin Luisa Rey in den Siebzigern
– die Geschichte des Verlegers Timothy Cavendish in der Gegenwart
–  das Leben des weiblichen Klons Somni 451 im Jahre 2144
– die Erlebnisse von Zachary in einem postapolakytischen Hawaii, ca. 200 Jahre nach Somni

Während das Buch sich Zeit lässt und die einzelnen Geschichten über 30 – 40 Seiten erzählt, bevor zum nächsten Protagonisten gesprungen wird, springt der Film von Anfang an im Minutentakt, stellenweise schneller, zwischen allen Zeiten hin und her. Aber trotzdem schafft er es, dem Zuschauer die Geschichten und Charaktere näher zubringen. Manche Übergänge zwischen den Epochen werden visuell unterstützt, andere verbindet eine Off-Stimme.

Der Wolkenatlas [warum im Endeffekt der Film einen englischen Titel trägt, ist mir schleierhaft] läßt sich keinem Genre zuordnen, denn über Abenteuer, Liebesgeschichte, Krimi, Komödie bis hin zur Science Fiction ist alles drin.

Zwar ist für sich genommen keine der Geschichten besonders oder neu und es wird auch kein roter Faden durch alle Zeiten gesponnen, obwohl die Protagonisten immer wieder in Berührung mit den Charakteren, bzw. dessen Schaffen, aus den vorangegangenen Epochen kommen, aber im Zusammenspiel ergibt sich ein sehr interessantes und unterhaltsames Werk. Der Wolkenatlas zeigt, dass Seelen durch die Zeiten ziehen, wie Wolken am Himmel. Sie verändern ihre Form, sind aber immer da und hinterlassen ein paar Spuren.

Die Macher haben diese Aussage auf einzigartige Weise umgesetzt und dadurch einen besonderen Reiz des Films [zumindest für Cineasten] geschaffen.
Denn fast alle Schauspieler spielen in verschiedenen Rollen in allen Geschichten mit. Oft unter Masken, bei denen man mehrmals hinschauen muss und dann trotzdem nicht alle erkennt. So mancher wird erstaunt seinen Nachbarn anschauen, wenn am Ende alle Rollen der Schauspieler mit Charakterbild gezeigt werden: „Ach, das war der auch!?“
Meine Lieblingsrolle ist Hugh Grant als Kannibale, wie er genüsslich Blut von einer Klinge leckt. Solche Rollen spielt er nicht oft. :-)

Besonders gut haben mir die Szenen von Tom Hanks und Hugo Weaving im postapokalyptischen Hawaii gefallen. Hugo Weaving sah in seinem Kostüm als Ol’ Georgie mit Zylinder und den schwarz geschminkten Augen ein bisschen aus wie ein grüner Alice Cooper. Die Szenen waren schon unheimlich. Generell war der Film an einigen Stellen blutiger und heftiger als erwartet.

Im Vergleich mit dem Roman sind die Geschichten gekürzt und teilweise verändert worden, dass tut dem Film aber keinen Abbruch. Im Gegenteil, durch die Kürzungen wurden die Schicksale nicht in die Länge gezogen, sondern auf das Wichtigste reduziert und langwierige / -weilige Passagen fielen weg. Das tut dem Film gut, denn 172 Minuten erfordern schon etwas Sitzfleisch von den Zuschauern und durch die Reduktion werden unnötige Längen vermieden.

“Cloud Atlas” erzählt spannende und lustige Geschichten in tollen Bildern und mit tollen Schauspielern. So ein Film wird nicht alle Tage gedreht, deswegen unbedingt [im Kino] anschauen.
[Hoffentlich kommt der Tipp nicht zu spät. Unser Haus- und Hofkino bringt ihn demnächst. ;-)]

Nächster Halt: Mittelerde. 

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50 und kein bißchen leise

Skyfall

Regie: Sam Mendes
mit: Daniel Craig, Judi Dench, Javier Bardem, Ralph Fiennes, Naomie Harris,
Ben Whishaw, Albert Finney, Bérénice Marlohe, Ola Rapace u.a.
143 Min.

Da mir zu Ohren gekommen ist, daß die Filmbesprechungen im Blog Anklang finden, werde ich die ereignislosen Tage nutzen und zwei nachreichen.
Nächstes Jahr kann der Doctor auf 50 Jahre in der TARDIS zurückblicken, doch schon 2012 feierte eine britische Ikone goldenes Jubiläum: Bond, James Bond.

Wie schon die beiden Vorgänger fängt auch “Skyfall” ohne Gunbarrel-Sequenz mitten in einer Mission des MI6 in Istanbul an. James Bond jagt einem Killer nach, der eine Festplatte gestohlen hat, die alle Daten über verdeckte Agenten des Secret Service enthält. Vor dem Vorspann gelingt es ihm nicht diese wiederzubeschaffen. Durch den mißgeglückten Auftrag gerät M unter Beschuß. Einmal im übertragenen Sinne durch Politiker, die sie wegen der Mission in den Ruhestand schicken wollen und wortwörtlich durch den Bösewicht.

Bond trifft in Shanghai abermals auf den Killer aus Istanbul und bekommt mit seiner und der Hilfe Severines heraus, wer hinter dem Diebstahl der Daten und den Angriffen auf M steckt; der ehemalige Agent Raoul Silva.
Bond schafft es seinen Gegenspieler zu überrumpeln und nach London zu bringen. Dort lässt sich Silva aber nicht lange einsperren und liefert sich mit Bond eine Jagd durch London. Daraufhin bringt 007 seine Vorgesetzte in ein Versteck und leitet den Showdown ein. Wer diesen gewinnt ist kein großes Geheimnis, denn auch „Skyfall“ verspricht: James Bond will return.

Ich bin kein großer Fan des Bond-Reboots, das 2006 stattgefunden hat, denn Bond wurde von einem einzigartigen Helden zu einem von vielen. Bei den neuen Filmen ist kein großer Unterschied mehr zu Jason Bourne, Jack Bauer und Konsorten. Waren bei „Ein Quantum Trost“ noch ein paar klassische Bondelemente zu sehen, ist „Skyfall“ noch austauschbarer geworden und die letzten Unterschiede zu Jason Bond, …äh… James Bourne sind weggefallen. Nach wie vor mag ich auch Daniel Craig nicht, er ist nicht (mein) Bond.

Trotzdem hat mir „Skyfall“ gut gefallen. Der beste von Craigs drei Einsätzen, der mit Javier Bardem einen guten Gegenspieler erhält. Bardem scheint sichtlich Spaß an der Rolle gehabt zu haben und war eine Mischung aus Frank N Furter und Bruce Berger [falls jemand “Männerherzen” kennt ;-)]
“Skyfall” ist ein guter und sehenswerter Agententhriller, nur kein guter Bondfilm. War der vierzigste Geburtstag vielleicht an manchen Stellen zu ausgefallen geraten, tendiert das diesjährigen Jubiläum zu stark in die andere Richtung. Die Locations sind nicht exotisch genug und die Actionsequenzen zu spärlich. Die Filme standen in der Vergangenheit immer für ausgefallene Stunts und Geheimwaffen, an die man sich erinnert. Geheimwaffen hat Q diesmal keine parat, so dass sich 007 auf seine Walther und seine Fäuste verlassen muß. Und die beste / größte Actionsequenz kommt vor dem Vorspann, danach darf Bond noch mal in Shanghai und Macau sein Können zeigen, bevor die komplette zweite Hälfte des Filmes in England spielt. Verfolgungsjagden in U-Bahnen oder Schiesserein, bei denen Häuser zu Kleinholz zerlegt werden sind nicht besonders originell, auch wenn sie gut und spannend inszeniert sind. Das typische Bondflair der alten Filme will sich nicht einstellen, da helfen auch der Aston Martin oder der neue Q nicht.

Wenn man das Flair oder den „alten“ Bond nicht vermisst und auf gutgemachte Action ohne viel CGI-Zauberei steht, man kann sich „Skyfall“ bedenkenlos anschauen. Die 142 Minuten wissen durchaus zu unterhalten.

! SPOILER !
Wer sich ein paar Überraschungen bewahren will, sollte jetzt nicht weiterlesen.

Judi Dench hat in „Skyfall“ ihren letzten Auftritt als M. Ich persönlich finde das sehr schade, denn die gute Dame Judi war seit 1995 mein Lieblingsbondgirl. Allerdings ist es sehr schön, dass ihre Figur mehr Screentime und einen würdigen Abschied bekommt.
Aber keine Sorge, Bond wird nich arbeistlos, denn das Ende des Films bringt nicht nur Moneypenny zurück sondern zeigt auch Bonds neuen Vorgesetzten.

Jetzt, wo alle vakanten Posten wieder (neu) vergeben wurden, hoffe ich, auf einen bondigeren Einsatz des berühmtesten Geheimagenten der Welt. Auch wenn er immer noch wie Daniel Craig aussehen wird. ;-)

… bevor ich es vergesse, vielleicht findet sich auch endlich wieder ein Editor, der die Gunbarrel-Sequenz an den Anfang schneidet. Da gehört sie hin und macht auch mehr Sinn. :-)

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Wenn die Bärchen Bärte tragen

…ist es wiedermal soweit: Weihnachtszeit!

Die drei Kniffelbären weisen uns jedes Jahr dezent auf das bevorstehende Fest hin, damit wir auch nicht vergessen, “Die Muppets Weihnachtsgeschichte” zu schauen um in festliche Stimmung zu kommen.

Jeder pflegt andere Rituale und Traditionen und wir wünschen allen Lesern von Plueschblog.de ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.

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Die Welt is klein, ete

Treffen sis zwei Elk’e in de Post…

Was klingt wie der Anfang von eine Witz’e, is mir heute passiert’e.
Bin is zu de Post gegangen um de Weihnachtskarten zu vers’icken’e und habe is dort getroffen eine andere Elk’e.

War is überras’t, aber habe is mis sehr gefreut’e, weil is dachte wäre is de einzige Zwerg-Elk in de Gegend’e. Haben wir viel über die Sweden’e geredet, ete. Dann hat er mir erzählt, dass er jedes Jahr vor Weihnachten hilft de Angelika, weil soviel zu tun is, ete. De ganze Mens’en mit de viele Päcks’e mit de Ges’enke drin’e . War is wirlich erstaunt, wieviel Wagen mit grosse Sendungen da jeden Tag anfallen’e. Is nis so ruhig wie auf meiner Couch, ete.

Danach hat er mit noch vorgestellt de Postraben, die de ganse Jahr dort arbeiten’e. Helfen de Raben immer wenn de Kunde müssen eine Paketaufkleber s’reiben, damit später alles ris’tig ankommt’e. Passend zur Jahreszeit hat sis ein Rabe eine rote Mütze aufgesetzt, ete.

 


Haben wir uns für de nächste Jahr wieder verabredet’e. Dann kann is ihm mal ein paar meiner Urlaubsfotos zeigen’e.
War ein s’önes Weihnachtsges’enk’e.

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