Wer singt sündigt nicht

Paul Heaton’s The 8th

Das Konzert von Paul Heaton & Friends beendet die Reihe der drei ungewöhnlichen Konzerte und war der eigentliche Grund unseres kleinen Abstechers nach London.

Paul wer? Keine Angst, ihr müßt euch nicht genieren, die Frage bekommen wir immer gestellt, wenn der Name fällt. Paul Heaton war der Kopf hinter The Housemartins  und The Beautiful South. Ja, wir wissen, daß auch die Bandnamen nicht jedem etwas sagen, aber wenn wir dann Lieder vorspielen heißt es immer: “Ach, das ist von denen?…Das kenne ich… das auch…”. Also einfach mal im Netz suchen, leider war die GEMA so freundlich, die Lieder zu sperren. Laßt euch von den süßen Melodien nicht täuschen, die Texte sind oft bitter oder böse und selten so lieblich wie die Musik glauben machen möchte.

Nach dem Konzert von Paul im letzten Jahr ist meine Leidenschaft für seine Lieder neu entfacht und The 8th ist der längste Popsong, oder eine Pop Oper, je nachdem.
Anhand der Lebensgeschichte eines Menschen aus einem sozialen Brennpunkt einer nicht benannten Stadt werden musikalisch die sieben Todsünden, ergänzt durch eine achte, präsentiert. Wobei jede Sünde von einem anderen Sänger gesungen wird.  Das Projekt wurde bisher nur einmal im vorherigen Jahr aufgeführt, weil es logistisch nicht einfach ist, alle unter einen Hut zu bekommen.

Wir wollten uns die Chance nicht nehmen lassen, uns dieses Stück live anzusehen, vor allem, weil es hieß, Jacqueline Abbott endlich wieder live hören zu dürfen. Seit ihrem Ausstieg bei The Beautiful South hat sie sich zurückgezogen und dabei hat sie eine meiner Lieblingsstimmen.
Ich könnte jetzt die Namen der Sänger nennen, muß aber gestehen, daß ich persönlich keinen kannte. Könnte also nur die Pressetexte à la “Sänger von Los Campensinos”, bekannt als King Creosote etc. zitieren.

Das Bühnenbild bestand lediglich aus einem schwarzen Vorhang, davor stand ein Gerüst mit einem leuchtenten Kreuz an der Spitze.

Die Rahmenhandlung trug der amerikanische Schauspieler Reg E. Cathey kraftvoll und emotional, hinter einem Pult stehend vor und wirkte dabei wie ein Prediger. Für mich war er der heimliche Star des Abends, denn auch wenn der Spot auf die Sänger gerichtet war, tanzte und klatschte er hinter seinem Pult und ging immer voll mit. Ein richtiges Energiebündel. :- )
Die Sünden saßen auf Stühlen im Halbkreis um ein Pult in der Bühnenmitte. Alle trugen weiße Masken und nahmen diese erst ab, wenn sie ans Pult schritten um zu singen.
Für die musikalische Unterstützung waren, neben Paul Heatons Band, drei Streicherinnen und ein Keyboarder auf der Bühne.

Dieser Abend war wirklich ein totales Kontrastprogramm zum Konzert des Vortages. Während der gesamten Vorstellung wurde nicht mitgesungen oder geklascht,  alle 2000 Zuschauer saßen ruhig in ihren Sitzen und verfolgten das Geschehen auf der Bühne. Im Gegensatz zu KISS, wo von Anfang an alle Anwesenden die Hände reckten und lauthals mitgegrölt haben. Aber genau diese Abwechslung macht jedes Konzert zu etwas besonderem und erhält den Spaß daran.

Nach einer kurzen Pause kamen alle, ausgenommen Reg E. Cathey, wieder auf die Bühne um ein kleines Best of von Paul Heaton Songs zu präsentieren. Wieder sang jeder Sänger ein anderes Lied und Paul präsentierte zwei Lieder aus seinem kommenden Album; ein Duett mit Jacqui und ein Lied alleine für sie. Aufgrund fehlender Probenzeit mußte er beide Lieder alleine vortragen. Zu gerne hätte ich sie die Lieder singen hören.
Das war ein kleiner Wehrmutstropfen dieses besonderen Abends. Ich bin felsenfest davon ausgegangen, daß Jacqui “Rotterdam (or anywhere)” und zusammen mit Paul den größten Hit “Perfect 10” singen würde. Natürlich heißt Best of nicht notwendigerweise die bekanntesten Lieder, denn ohne Frage sind “Blackbird on a wire” und “Dumb” sehr gut, aber wenn Paul und Jacqui nach so langer Zeit endlich wieder gemeinsam singen, hätte man die Chance nutzen sollen.
Beendet wurde der Abend mit dem Housemartins Hit “Me and the Farmer” gesungen von Gareth Paisley und Paul unterstützt von Jacqui. Da gab es dann auch im Saal kein halten mehr und der Abend ging mit standing ovations zu früh zu ende.

Das Konzert war die Reise wert. Alleine zu sehen, wie gut Jacqui und Paul sich zu verstehen schienen und welchen Spaß sie wieder gemeinsam auf der Bühne hatten.  Ich war wirklich froh zu hören, daß sie auf seinem nächsten Album zu hören sein wird.
Leider war es uns nicht vergönnt,  Paul oder Jacqui nach dem Konzert zu treffen. Sie war schon weg und Paul hatte soviel Besuch, daß kein Platz mehr für zwei deutsche Fans war. Aber der Manager war so nett, uns wenigstens zwei Fotos von letztem Jahr signieren zu lassen. Und ich habe die Hoffnung, wenn Jacqui auf Paul’s nächster Platte singt, daß sie vielleicht 2013 vielleicht auch gemeinsam auf Tour gehen.
Fingers crossed!

Visuelle Sünden

 

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Vier Masken für ein (Hell or) Hallelujah

Alive im HMV Forum

Kaum im Hotel angekommen und kurz verschnauft, machten wir uns auch gleich auf den Weg zum anderen Ende der Stadt. Schnell war das HVM Forum gefunden und die ersten geschminkten und schwarzgekleideten Gestalten waren zu sehen. Es waren schon ca. 50 Leute dort und wir reihten uns ein in die Schlange der Wartenden. Vor uns, wie der Zufall es wollte, zwei deutsche KISS Fans, die sich angeregt mit einer britischen Familie unterhielten. Das Wetter spielte mit und das war, anbetracht der Tatsache, dass der Einlaß erst in 3 Stunden beginnen sollte, sehr angenehm.

Ab und zu ließen sich Leute vom Personal blicken, u.a. auch Ahmed, der wirklich sehr nett und freundlich war. Da es keine Tickets gab, sondern nur eine Empfangsbestätigung, waren wir ein wenig besorgt, ob wir auch wirklich damit in die Halle kommen würden. Ahmed konnte uns jedoch beruhigen: Die Bestätigung und die Kreditkarte seien alles, was wir benötigen.

Immer mehr Leute strömten herbei und verschwanden in der stets wachsenden Schlange hinter uns. Um 19 Uhr ging es immer noch nicht los, und das Stehen fiel zunehmend schwerer, schließlich waren wir buchstäblich seit 6 Uhr morgens auf den Beinen. Endlich tat sich etwas am Eingang und wir wurden gebeten, uns in Zweierreihen aufzustellen: Derjenige, der die Bestätigung hatte und sein „+1“ (Karten waren auf 2 Stück pro Haushalt begrenzt).
Die Schlange der Anstehenden ging übrigens bereits einmal um das ganze Gebäude.
Der Einlaß klappte dann auch problemlos: Einmal kurz die Kreditkarte überprüft, kurz abgetastet und drin waren wir und konnten Plätze in der zweiten Reihe links vor der Bühne ergattern.
So weit, so gut.

Wieder hieß es warten. Immer wenn man dachte „JETZT geht es los”, ertönte ein weiteres Lied aus den Boxen. Um kurz nach 21 Uhr ging dann endlich das Licht aus und der brummende Basston setzte ein. „ALRIGHT LONDON!!!!“

Der Vorhang fiel und da waren sie. Wenige Meter von uns entfernt standen Gene, Paul und Tommy vor uns, und Eric trommelte etwas weiter hinten. Wer hätte Anfang des Jahres gedacht, dass wir dieses Jahr in den Genuß einer KISS-Show kommen – ganz zu schweigen in einem 2500 Leute – Club! Ohne Vorband!!
Dieses Konzert war schon etwas ganz besonderes in unserer “Konzertkarriere”.
Die Setlist war nicht großartig neu, die neue Single “Hell or Hallelujah” war jedoch dabei und „Makin’ Love“ hatte es auch in das Set geschafft.

Die Stimmung war von Anfang an famos. Auf polnisch: Der Chutte war an der Kochen! Gerade in den ersten Reihen war es sehr turbulent, die Menge ging mit, wie ich es bei Konzerten heutzutage selten erlebe. Trotzdem sind einige gute Fotos entstanden, die ihr Euch etwas weiter unten zu Gemüte führen könnt.
Die Show war etwas reduziert: Kein blutspuckender und kein fliegender Demon, kein fliegendes Starchild, dabei aber durchaus einige Pyros und Flammen und am Schluß watete man wieder knöcheltief in Konfetti.
Für KISS Verhältnisse war das Konzert mit 90 Minuten eine knappe halbe Stunde kürzer als üblich, dafür verzichtete Paul auf lange Ansagen und die Band ließ Lied auf Lied folgen und hat einfach gerockt.

Nassgeschwitzt taumelten wir nach der Show in die angenehme Kühle und durften uns dann schon wieder anstellen: In die Schlange vor der U-Bahn-Station. :- )
Allerdings ging dies dann zügig vonstatten, so daß wir relativ schnell wieder im Hotel waren und erschöpft, aber glücklich, unsere qualmenden Schuhe ausziehen konnten.

Fazit: Ein einmaliges Erlebnis! Die Götter haben es gut mit uns gemeint: Ein Tag früher wären wir noch nicht in London gewesen, und einen Tag später hatten wir schon Karten für Paul Heaton.

We wanted the best and we got the best!

KISS

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Please mind the Nut

London liegt hinter Düsseldorf

Kaum sechs Wochen nach meinem Urlaub an der Nordsee hieß es schon wieder Tasche packen, besser gesagt mich in die Tasche packen und auf nach London.
Ich habe mich sehr auf die Reise gefreut, auch wenn nur drei Tage angesetzt waren. Irgendwie habe ich London liebgewonnen. Vielleicht liegt es daran, dass England mein erster Auslandsaufenthalt war.

Leider fiel das angedachte Sightseeing am ersten Tag aufgrund eines kurzfristig anberaumten zweiten Konzertes aus. Den Großteil des Tages haben Lutz und ich in unserer neuen Reisetasche verbracht, im Auto, im Flugzeug, im Bus, in der U-Bahn und dann im Hotel. Nach den vielen Stunden tat es zwar gut, sich die Pfoten wieder vertreten zu können, aber die restlichen Stunden im Hotel waren nicht sehr aufregend. Was soll ich machen, meine Öhrchen sind halt viel zu sensibel für harte Rockmusik.
Auf der Strecke blieben die geplanten Besuche für den ersten Tag im berühmten Stadtteil Nutting Hill und dem British Museum of Nuts.

Dafür ging es am nächsten Tag direkt nach dem Frühstück los. Als Murmeltier bin ich es gewöhnt, mich in unterirdischen Tunneln zu bewegen und der Londonder Underground ist schon eine tolle Institution. Züge an der Oberfläche wären natürlich schöner, dann könnte man schon Teile der Stadt sehen.

Unser erstes Ziel war der Wachwechsel vor Buckingham Palace. Unglaublich, wie groß die Menschmenge war, nur um sich ein paar Soldaten mit Fellmützen anzuschauen. Ich habe mehr Fell, wurde aber nicht beachtet, obwohl ich das einzige Murmeltier vor dem Palast war.
Neben uns ein paar Neuseeländerinnen, die unbedingt zwei Leute zuhause aus dem Bett klingeln mussten um zu fragen: „Weißt Du wo ich gerade stehe?“ Die Frage hätte ich auch beantworten können, aber mich fragt ja keiner.

Danach ging es zurück zur Station Westminster, Houses of Parliament und den Big Ben anschauen. Auf der anderen Uferseite das berühmte Londoner Ei. Ich dachte ja zuerst, es wäre eine Zentrifuge für große, weiße Erdnüsse, es sind aber Gondeln. Am nächsten Tag saß ich sogar in einer und konnte die Stadt von oben betrachten, soweit meine kleinen Augen schauen konnten, nur London. Deswegen sagt man auch bestimmt Großstadt.

Den Nachmittag ließen wir es alle etwas ruhiger angehen und entspannten uns im Barbican Center, einer kleinen Oase im Herzen der City of London, wo der ursprüngliche Grund der Reise stattfinden sollte. Das Konzert an diesem Abend trug den Titel „The Nuts“ oder so ähnlich und drehte sich um die acht leckersten Nüsse, soweit ich das verstanden habe. War halt etwas undeutlich zu verstehen in der Tasche, in der Lutz und ich das Konzert verfolgen konnten. Diese Art von Musik ist für meine Öhrchen schon besser geeignet.

Am Freitag haben wir wieder nach dem Frühstück das Hotel verlassen, die besagte Runde

mit dem Riesenrad gedreht, einen kleinen Abstecher nach Trafalgar Square unternommen und als letzten Punkt den Tower angesteuert. Ich war bei meinem letzten Aufenthalt in England schon innerhalb der Mauern gewesen, deswegen mußte ich dieses Mal nicht noch mal rein, bin nur drum herum gegangen und habe einen Blick auf die Tower Bridge geworfen. Zusammen mit Big Ben sind das einfach die Wahrzeichen für mich, die man gesehen haben muß, wenn man in der Stadt ist. Danach ging es schon wieder mit U-Bahn, Bus, Flugzeug, Bus, Auto zurück auf die Couch.

 

Es waren drei anstrengende Tage für ein kleines Murmeltier, aber ich bin froh, soviel sehen zu können. Nicht viele meiner Artgenossen waren schon an der Nordsee oder sind gar darüber hinweg geflogen. Wer weiß, wie lange die nächste Reise auf sich warten läßt.

Step in the Photo Zone

 

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Thank you so much

Into the great white Fiesta…

…and ab auf die Autobahn Richtung Köln.

Das Schöne an Konzerten mit Sitzplätzen ist einfach, dass man sich relativ streßfrei auf den Weg machen kann (wenn man nicht gerade im ISS Dome ist und erfährt, daß es auch auf den Rängen freie Platzwahl gibt). Stehplätze gab es gar nicht erst, also hatten wir uns schon vor einem halben Jahr Plätze auf dem Rang rechts von der Bühne gesichert.

Lange waren wir nicht mehr in einer großen Halle. Die LanxessArena hatten wir das letzte Mal für die Drei Fragezeichen 2009 besucht. Trotz ihrer Größe ist die Arena eine angenehme Location für Konzerte. Man ist schnell dort, eiert nicht durch die ganze Stadt und kann direkt nebenan parken. Dem kleinen Karinsche ist es auch immer wichtig, daß es weiß, wo es parken kann. :- )
Der Arenatarif ist praktisch, man kann im Vorfeld schon bezahlen und dadurch lange Schlangen am Kassenautomaten umgehen. Und wenn die Kutsche dann erstmal gut verstaut ist, kann man sich beruhigt dem Konzertabend widmen.

Unsere Plätze erwiesen sich sogar besser als gedacht. Keine Boxentürme verwährten uns den guten Blick auf die Bühne und wir waren recht nah dran am Geschehen. Langsam füllte sich die Halle und überpünktlich begann die Vorgruppe … Ganz nett, aber für meinen Geschmack waren die Instrumentalteile ein wenig zu lang und ob in jedem Lied wirklich ein Hammondorgel-Solo stecken muß – die Gelehrten schlagen sich noch! Kurz nach halb neun, nach einer guten halben Stunde (und gefühlten 45 Minuten für das letzte Lied alleine) war dann Feierabend und auf der Bühne begannen fleißige Ameisen mit dem Umbau.

Kurz nach 21 Uhr enterte dann Nuschel-Tom (wie Freunde ihn nennen) mit seinen Heatbreakers die Bühne und startete rockig in den Abend. Abgesehen von einem kleinen Konzert in Hamburg 1999, waren er und die Heartbreakers seit 20 Jahren nicht mehr auf Tour in Deutschland und dementsprechend fiel auch die Begrüßung der vielen tausend Fans aus. Man merkt, dass Mr. Petty und seine Band ein eingespieltes Team sind, die schon lange zusammen Musik machen. Jeder weiß, was er zu tun hat, ohne dabei den “Chef” aus den Augen zu lassen. Petty selber machte zwischendurch Ansagen, dankte nach jedem Lied “so much”, aber es war schon deutlich, dass er die tolle Resonanz der Halle wirklich zu schätzen wußte. Hits wie “Learning to fly”, “Free fallin'” und “Don’t come around here no more” wurden begeistert mitgesungen und bei den Zugaben, u.a. “Mary Jane’s last Dance” und “Runnin’ down a dream”, hielt es dann auch auf den Rängen keinen mehr am Stuhl. Das “American Girl” beendete dann das zweistündige Konzert.

Der Abend war sicherlich etwas besonderes und auch seltenes in unserer Konzertkarriere, denn angesichts von Tom’s Reiselaune nach Deutschland wird es wohl das einzige Konzert bleiben wird. Obwohl ich viele Lieder nur durch Holly kennengelernt habe, ist es immer wieder etwas anderes, sie “live” zu hören. Es macht Spaß, Musikern bei der Arbeit zuzuschauen, die ihr Handwerk verstehen und Spaß dabei haben. In diesem Sinne:

Thank you so much Tom.

Pictures down below

 

 

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Neu eingezogen

Es ist ein Koala

Wir haben am Sonntag einen verregneten Tag mit Freunden im Duisburger Zoo verbracht. Trotz des Wetters sind wir durch den ganzen Zoo gewatet und haben den Tieren zugeschaut, die unter Dächern und Bäumen Schutz gesucht und sich bestimmt die Besucher angesehen und gedacht haben: „Bei dem Wetter wäre ich nicht aus dem Haus gegangen.“

Leider gab es ein paar Baustellen, so dass uns ein Blick in die Tropenabteilung verwehrt blieb. Auch die Känguruhs sind vor uns davon gehüpft und waren nicht auffindbar. Dafür haben sich die Delfine von ihrer besten Seite gezeigt. Die Show ist schon sehr beeindruckend, wenn die Tiere auf jedes Wort „hören“. Es entsteht wirklich der Eindruck, als könnten sie jede Anweisung vom Trainer verstehen und setzten alles sofort um. Am meisten angetan war das kleine Karinsche allerdings von den Koalabären. Die haben so mit ihr geflirtet und ihr tief die Augen geschaut, dass sie nicht anders konnte, als einen im Shop vor dem Ausgang zu adoptieren. Seit Sonntag ist also ein kleiner Koala in die Plüsch-WG eingezogen. Ich möchte Euch unseren Neuzugang vorstellen: Karl Lyptus.

Als erstes wurde er von den Kniffelbären in Beschlag genommen und in die Regeln des Würfelspiels eingeweiht. Solange er nicht auch anfängt, bei schlechter Musik zu tanzen, ist alles in Ordnung.
Momentan stellt er sich dem Rest der Couchgang vor. Wir sind sicher, dass er sich gut einleben und mit den anderen verstehen wird. So schnell kann’s gehen, mit dem Zuwachs.

Zur Foto-Safari

 

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